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9. Oktober 2012

Glutenfreie Pfannkuchen - die Besten!

Ich habe mich lange schwer damit getan, wirklich GUTE Apfel-Pfannkuchen zu backen, die ohne Gluten auskommen. Genau das gleiche Problem hatte ich bei Waffeln und einigen Kuchenteigen. Die Konsistenz des Teiges hat es nie zu einem normalen Level geschafft...zu flockig, zu flüssig etc. Jeder, der mit Zöliakie lebt, wird wissen, wovon ich spreche. Doch die Industrie der glutenfreien Produkte hat sich weiterentwickelt und Mehlmischungen hervorgebracht, mit denen sich wirklich etwas anfangen lässt. 

Bis vor ein paar Monaten konnte ich noch nicht einmal Eier und Milch hinzufügen, weil ich die leider auch nicht vertragen habe. Zur Not kommt man also auch mit Ersatzstoffen wie beispielsweise Soja- oder Reismilch bzw. Eiersatz aus) Jetzt, wo das jedoch wieder möglich ist, kommen diese hier wöchentlich auf den Tisch - ganz einfach in weniger als 15 Minuten :

Für ca. 4 glutenfreie Pfannkuchen nehme man:

- 200 Gramm Mehl (am Besten gelingt es mir mit  dem Universalmehl von Glutano, es gibt aber auch ein Pendant von Schär - preislich nur geringe Unterschiede)
- 200 ml Milch (oder auch Soja- bzw. Reismilch)
- 50 ml Sprudelwasser
- 2 Eier (oder Eiersatz)
- 1/2 Päckchen Vanille-Zucker
- 1 Apfel

Es kommen alle Zutaten, bis auf die Eier und der Apfel in eine Rührschüssel und werden vermengt. Bei den Eiern wird das Eiweiß vom Eigelb getrennt und aufgeschlagen. Danach kommt beides mit in die Schüssel. Nach erneutem Durchrühren lässt man den Teig ca. 5 Min. stehen, bis kleine Bläschen entstehen. In der Zwischenzeit kann schon mal der Apfel in kleine Scheiben geschnitten werden. Sobald man nun den Teig in die Pfanne gegossen hat, können die Apfelscheiben daraufgelegt werden...und fertig ist der Pfannkuchen. Einen geschmacklichen Unterschied zwischen einem Pfannkuchen, der mit 'normalem' Mehl gemacht wurde und diesem hier, habe ich nicht festgestellt.

Guten Appetit!

1. Juni 2012

Mineralwasser- gesund oder gesundheitsgefährdend?


Am 30.05.2012 lief im Rahmen von ZDFZoom eine Sendung mit dem Namen 'Abgefüllt und aufgetischt'. Hier wurden 20 verschiedene Mineralwässer, die bei der letzten Kontrolle von Öko-Test besonders schlecht abgeschnitten haben (ungenügend oder mangelhaft), auf ihren Gehalt an Uran, Pestizidverschmutzung und Keimbelastung sowie künstliche Süßstoffe (aus menschlichen Abwässern) untersucht.

Obwohl man ja eigentlich davon ausgeht, dass die bei Öko-Test mit einer schlechten Note bewerteten Wässer, sich in der Folge um eine Verbesserung der Werte bemühen, war das Ergebnis ernüchternd.

Beinahe alle der 20 von ZDFZoom in den Test gegebenen Wässer enthielt zum Zeitpunkt der Untersuchung immer noch Pestizide und andere Schadstoffe.

Graf Metternicht weist laut ZDFZoom einen besonders hohen Gehalt an Uran auf: Über 12 Microgramm/Liter. Für Babies/Kleinkinder, aber auch Erwachsene daher nicht geeignet. Für Leitungswasser gibt es eine verordnete Maximalmenge an Uran, die enthalten sein darf: 10 Microgramm Uran/Liter. Der Grenzwert für Säuglinge liegt bei 2 Microgramm/Liter (Einen Grenzwert für Erwachsenen gibt es bei Mineralwässern bisher noch nicht)

In Salvus Mineralwasser wurden laut Bericht 11 verschiedene Pestizidsubstanzen gefunden. Sogar eine Substanz mehr, als bei der Untersuchung bei Öko-Test.

In Nestlé Pure Life wurde ein um 20 Mal höherer Wert an synthetischen Süßstoffen gemessen, als es der 'Orientierungswert für Mineralwässer' vorgibt.

Rosbacher Naturell weist eine 18fache Überschreitung des vorgegebenen Richtwertes für die Keimbelastung in Mineralwässern auf. Die Keime sind laut ZDFZoom zwar nicht gesundheitsgefährdend...aber rein ist das Wasser eben auch nicht.

Wider Erwarten wurden auch in Bio Kristall von der Lammsbrauerei Keime entdeckt. Hier liegt die Belastung jedoch in diesem Jahr nur noch leicht über dem Richtwert für Mineralwässer. Bio Kristall enthält auch weder Süßstoffe, noch Pflanzenpestizide oder Uran.

Auch von Mineralwasser aus Plastikflaschen sollte man besser die Finger lassen, denn das Plastik gibt Stoffe an das Wasser ab, die dann natürlich mitgetrunken werden und dadurch in den Körper gelangen. Glasflaschen sind hier sicherlich die bessere Lösung.

Wer sich gerne die Sendung in voller Länge anschauen möchte, findet diese HIER.

21. Mai 2012

Bio nicht gleich Bio

Gestern Abend lief auf Pro Sieben um 19:05 Uhr im Rahmen der 'Green Seven Week' die Dokumentation "Alles Bio, alles gut?"

Auch, wenn ich mich ziemlich schwer tue, mir solche Berichte anzuschauen, aus Angst, meine Illusion, dass wenn ich nur alles in "Bio" kaufe, ich wirklich was Gutes für die Welt und vor allem mein Gewissen tue, habe ich mir die Sendung tapfer angeschaut.

Besonders interessant fand ich den Teil, in dem es um Bio-Eier aus dem Supermarkt ging. Ich habe mich schon lange gefragt, ob die Hühner auch wirklich 'glückliche' Hühner sind, von denen diese Eier stammen. Da Eier in Massen produziert werden, konnte ich mir das kaum vorstellen....und hier die Antwort:

http://www.prosieben.de/tv/greenseven/videos/clip/314058-bioeier-und-ihre-herkunft-1.3189105/

Was Bio-Eier betrifft, hält man sich am besten daran, dass immer das EU-Siegel zu finden sein muss UND ein Verbandssiegel der sieben großen Bio-Verbände in Deutschland: Demeter, Biokreis, Naturland, Bioland, Biopark, Ecovin und Gäa!




Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus der Reportage gestern Abend könnt Ihr hier finden. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal rein zu schauen:

http://www.prosieben.de/tv/greenseven/programminhalte/green-seven-report-2012-1.3189392/

15. Mai 2012

Absolut empfehlenswert - Holunderblütensirup

Sekt habe ich wirklich schon immer gerne getrunken. Aber seit eine meiner Freundinnen zur letzten Feier Holunderblütensirup mitgebracht hat, bin ich hin und weg.

Man mischt ihn mit Sekt und etwas Wasser...bzw. Eiswürfeln und schon hat man das perfekte Getränk für den Mädelsabend.

Ziemlich günstig gibt es den Sirup bei Ikea (Saft Fläder) für grob 3,00 EUR zu kaufen: http://www.ikea-freunde.de/artikel/ikea-saft-flader-holunderblutensaft.htm

Ich kann nur dazu raten, es mal auszuprobieren! Aufgrund der Süße würde ich allerdings übermäßigen Konsum vermeiden, außer man findet den Kater am nächsten Morgen nicht so schlimm:-)

Gibt es noch andere gute Ideen, Getränke etwas aufzupeppen?

5. Mai 2012

Glutenfreie Waffeln mit Himbeeren und Sahne

Wochenlang habe ich Rezepte ausprobiert um die perfekten Waffeln zu backen - glutenfrei gar nicht so leicht, da sie durch den Mangel an dem Klebeeiweiß nie so richtig fluffig werden.

Aber jetzt, wo ich das optimale Rezept gefunden habe, muss ich es natürlich mit Euch teilen. Mit Himbeeren und Sahne absolut lecker.

Hier noch ein Link zu glutenfreien Backzutaten, gar nicht mal so teuer: http://www.glutenfrei-billig.de/Mehle-Backzutaten:::320.html?XTCsid=485903ecc03bc954f9f90e161c796e67

Für ca. 10 Waffeln braucht man:

250 Gramm Mehl (Am Besten funktioniert das glutenfreie Universalmehl von Schär)
1/2 TL glutenfreies Backpulver (Weinsteinbackpulver oder Dr. Oetker)
125 Gramm Butter
250 ml Milch
125 ml Mineralwasser (medium)
70 Gramm Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
Eine Prise Salz
Drei Eigelb
Drei Eiweiß

Zuerst gibt man die Butter, den Zucker, das Päckchen Vanillezucker und das Salz zusammen in eine Schüssel und vermengt die Zutaten mit einem Mixer ca. 3 Minuten. Wenn alles gut verrühr ist, fügt man die drei Eigelb hinzu und mixt sie unter. In einer anderen Schüssel schüttet man dann das Mehl und das Backpulver zusammen und füllt die Milch und das Wasser je in ein weiteres Gefäß. Danach gibt man unter ständigem Rühren abwechselnd das Mehl und die Milch zu der Butter-Masse. Das Wasser wird nun auch hinzu gegeben und untergemengt. Als Letztes schlägt man das Eiweiß und hebt es mit einem Löffel unter den Teig. 

Das Waffeleisen heizt man auf die höchste Stufe auf (bei mir ist das die 6) und gibt jeweils eine Kelle Teig darauf.

Man kann noch frische Himbeeren oder Erdbeeren schneiden und auf den Waffeln drapieren. Dann noch etwas Sahne schlagen und fertig ist der leckere Nachtisch.

2. Mai 2012

Lecker und glutenfrei - Frische Bohnen mit Pfiff


Auch wenn der Sommer leider noch nicht so richtig eingesetzt hat, zumindest nicht hier in West-Deutschland, stelle ich heute ein glutenfreies Gericht vor, das ganz ausgezeichnet zu dieser Jahreszeit passt:

Kartoffeln mit frischen Bohnen und einer Butter-Paniermehl-Soße mit Sonnenblumenkernen

Man braucht für 1 Portion:

5 mittelgroße Kartoffeln
ca. 250 Gramm frische Bohnen
ca. 50 Gramm Butter
Eine Tasse glutenfreies Paniermehl (Real; Albert Heyn)
2 TL Sonnenblumenkerne
Etwas frische Petersilie

Zunächst schält man die Kartoffeln und bringt sie in einem Topf zum kochen. Da sie ca. 30 Min. brauchen, um gar zu werden, kann man nun damit anfangen, die Bohnen an beiden Seiten zu schneiden und sie abzuwaschen. Danach kommen sie in einen Topf mit gesalzenem Wasser, worin man sie ca. 15-20 Min. kochen lässt.

Dann lässt man in einer Pfanne etwas Butter zergehen. Der Boden der Pfanne sollte hierbei vollständig bedeckt sein. Ist die Butter zerlaufen, fügt man das glutenfreie Paniermehl hinzu (Dieses erhält man in größeren Supermärkten, wie Real oder Albert Heyn in den Niederlanden).


Hiervon nimmt man so viel, bis es die Butter komplett aufgesogen hat. Bei hoher Hitze lässt man die Butter und das Paniermehl nun so lange in der Pfanne erhitzen, bis sich die Masse bräunlich färbt. Sobald das geschehen ist, nimmt man die Pfanne von der Platte, da das Gemisch in etwa so schnell anbrennt, wie es auch Milch tut (Ich spreche da aus Erfahrung:-).

Nun kann man die Sonnenblumenkerne hinzufügen oder separat anbraten.


Sind die Kartoffeln und die Bohnen gar, drapiert man sie auf einem Teller und gibt das Butter-Mehl-Gemisch darüber. Wer möchte, kann den Kartoffeln auch noch etwas frische Petersilie hinzufügen.

Das Gericht ist durch die Butter zwar nicht ganz kalorienarm, dafür aber zu 100% glutenfrei und vegetarisch. Guten Appetit!





28. April 2012

Almondy Torten von IKEA...Glutenfrei und vor allem lecker...

Seit ca. 1,5 Jahren weiß ich, dass ich kein Gluten vertrage. Gluten ist das Klebeeiweiß, das sich in vielen Getreidesorten befindet, wie z.b. in Weizen, Roggen, Gerste etc. Wenn man eine Kuchenfanatikerin ist wie ich, ist das ein ziemlich hartes Los:-)
Leider sind viele meiner Versuche, Kuchen mit Maismehl oder Ähnlichem zu backen kläglich fehlgeschlagen.

Zu meinem letzten Geburtstag habe ich dann von meiner Freundin eine Almondy-Torte bekommen ... eine echte Offenbarung nach so eine langen Zeit des Verzichts. Super-lecker und ganz ohne Risiko für Menschen mit Zöliakie. Man bekommt diese Torten in vielen verschiedenen Varianten bei IKEA oder man macht sie einfach selbst:

http://www.chefkoch.de/rezepte/1625201269694867/Schwedische-Mandeltorte.html

26. April 2012

Mein absolutes FAVOURITE momentan!

Für zwei Personen:

Man raspelt vier mittelgroße Möhren und gibt einen EL Walnussöl sowie ein paar Spritzer Zitrone, Essig und einen TL Zucker hinzu und man hat einen GÖTTLICHEN Möhrensalat:-) Und so gesund!!!!